hatte ich ein interessantes Gespraech.

Mit wem weiss ich grad nicht mehr so genau, aber

egal, es geht ja eh um den Inhalt.

Dabei fiel mir auf dass ich kein konkretes

Ziel in meinem Leben fuer mich benennen koennte.

Oder besser gesagt kein realistisches Ziel.

Nun fuehl ich mich aber gesellschaftlich und

historisch gesehen doch unter einem gewissen

Druck ein Ziel in meinem Leben zu haben,

denn ohne jenes kann man ja anscheinend nicht vernuenftig

leben.

Also, hier ist es:

Mein Lebensziel ist es ein Ziel fuer mein Leben zu finden.

Was ich persoenlich viel schwieriger finde als ein

Ziel zu verwirklichen, schliesslich kommt es ja darauf

an die richtigen (die richtige) Frage(n) zu stellen, Antworten lassen

sich (genuegend Zeit und Geld vorrausgesetzt) immer finden.

Wobei mir gleich wieder ein schoener Zugvergleich einfaellt.

Wenn man mit dem Zug faehrt und meint an seinem

Ziel angekommen zu sein steigt man aus.

Nur um vlt. nach laengerer Zeit festzustellen dass

es das falsche war.

Tja, und wenn dann kein Zug mehr in die richtige

Richtung faehrt, oder man verspaetet ankommt.

Hat man das richtige Ziel verpasst, welches natuerlich

auch wieder das falsche gewesen sein koennte,

aber egal, das ist ja auch nur ein sinnloser

Kreislauf, auf die richtige Frage kommt es eben an.