76 Jahre nach der letzten Bücherverbrennung geht ein Geist um in Deutschland

Ein Geist beschwört durch abartiges Ausnutzen von Emotional schwerst verletzten Menschen.
Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ruft für den 17. Oktober 2009 dazu auf Killerspiele, also Spiele die das Töten von Menschen simulieren, in einen Container zu werfen und sie damit aus der Hand zu geben. Wen das an die Bücherverbrennung der Nazis erinnert, der erinnert sich zu Recht. Niemandem steht es zu verletzte Menschen deren Kinder getötet wurden für so eine Aktion zu instrumentalisieren. Das ist menschenverachtend und nützt weder den Familien noch den Opfern. Geholfen ist damit gar niemandem. Und auch wenn der Spruch saudämlich ist, aber Killerspiele töten keine Menschen, Menschen töten keine Menschen.
Dasselbe gilt für Pistolen, Gewehre, Messer und Atombomben. Letztendlich töten immer Menschen Menschen. Und die Schuld daran einem Computerspiel zu geben ist nicht nur populistisch sondern lenkt im gefährlichen Maße von den wahren Gründen ab.
Welche das sind, das mag ich nicht beurteilen, mir fehlt dazu sowohl die Kompetenz als auch das Hintergrundwissen. Aber dass die Spiele daran unschuldig sind ist offensichtlich und das ist es nicht erst seit heute.
Und jeder der bei einer solchen Aktion mitmacht gehört zumindest auf die Analogie zur Bücherverbrennung hingewiesen.

Hier noch der Link über den ich darauf gestoßen bin:
http://www.pcaction.de/Aktionsbuendnis-Amoklauf-Winnenden-will-Killerspiele-vernichten/News/article/view/2900/

Obama und Friedensnobelpreis?

Das setzt dem ganzen echt die Krone auf. Der oberste einer der größten Kriegsnationen des letzten Jahrhunderts bekommt den Friedensnobelpreis. Das ist ein direkter Schlag ins Gesicht all jener die sich wirklich um Frieden bemühen. Ein Mann der das Kontigent seiner in Afghanistan nochmal um knapp 1/3 erhöht. Der Mann der in Somalia Krieg gegen Al Quaida führt. Der Mann der immer noch nicht Guantanamo geschlossen hat. Der Mann der Israel weiterhin offiziell mit Milliarden in ihrem Krieg gegen die Palästinenser unterstützt. Der Mann der offen damit droht die Gefahr aus dem Iran auszuschalten. Dieser Mann bekommt den Friedensnobelpreis. Klar. Ist ja auch logisch. Das passt schön ins orwellsche Neusprech. Krieg ist Frieden und Frieden ist Krieg. Der gute Nobel würde sich im Grab umdrehen wenn er das wüßte. Mir fällt nicht mal ein übertriebener Vergleich dazu ein, was nur daran liegen kann dass es keine Übertreibung dafür gibt die das noch übertreffen würde.